• Marco Wichert Fotografie

Neue Moods mit dem Fractalius Filter

Vor kurzem habe ich auf YouTube ein paar Beiträge zum Fractalius Filter gesehen und war absolut begeistert. Natürlich musste ich diesen Filter selbst ausprobieren und wollte meine eigenen Erfahrungen machen. Es gibt bereits sehr viele Fotokünstler, die diesen Filter gekonnt einsetzen. Aber was ist der Filter überhaupt und wie funktioniert er? Das erfahrt ihr hier in diesem Beitrag.


Original (c) alipzn.com - gefunden auf Pexels.de

Der Fractalius Filter ist ein Plugin für Adobe Photoshop, den man als kostenlose Demo-Version oder als Standardversion bei Redshield erhalten kann. Zwar ist dieser Filter nicht ganz kostengünstig, aber wenn man beruflich als Fotograf unterwegs ist, oder gern neue Filter ausprobiert, um ein wenig mit den Variantionsmöglichkeiten von Filtern zu spielen, ist die Anschaffung eine Überlegung wert. Der Filter ist nicht neu und existiert am Markt seit über 10 Jahren. Aber warum sollte man nicht Altbewertes noch einmal neu für sich entdecken?


Was macht der Filter?


Der Filter arbeitet mit den scharfen Konturen eines Bildes und hebt diese farblich hervor. Weiterhin hat man die Möglichkeit die Breite der Linien zu erhöhen und zum Leuchten zu bringen. Der Filter bietet verschiedene Optionen der Variation sowie einige Presets, die man verwenden kann. Durch unterschiedliche Regler ist es möglich die Schärfe der Linien, die Tiefe der dunklen Bereiche, die Liniendetails und vieles mehr zu steuern. Hier gibt es allerdings kein Richtig und kein Falsch, sondern vielmehr muss man sich bei jedem unterschiedlichen Motiv ausprobieren. Die Wahrnehmung ist hier eher subjektiv, aber zu extreme Einstellungen des Filters können schnell dazu führen, dass es von künstlerisch zu künstlich umschwenkt. Daher mein Tipp: ausprobieren und je nach eigener Zufriedenheit anwenden.


Welche Motive eigenen sich gut für den Filter?


An sich kann man jedes Motiv mit dem Filter bearbeiten, allerdings ist es empfehlenswert Motive mit scharfen Konturen zu wählen, die keinen detailreichen Hintergrund haben. Zwar reduziert der Filter viele Hintergründe in ein dunkles Farbspektrum, aber je nach individuellen Filtereinstellungen kann der Hintergrund wieder hervorstechen und das eigentliche Motiv ist nicht mehr sichtbar. Ich habe gesehen, dass Beispielsweise Tiermotive mit Fell sich sehr gut für den Fractalius Filter eignen. Die Fellkonturen können sehr schön hervorgehoben werden, wenn man es mit dem Liniendetail nicht übertreibt. Auch hier gilt, wie sonst auch: die Menge macht das Gift. Auch eigenen sich mitunter Menschen als Motive für den Filter, aber auch nicht jedes. Landschaften würde ich mit diesem Filter nicht bearbeiten, da die Details und Feinheiten einfach zu viele sein dürften.


Original (c) George Desipris - gefunden auf Pexels.de

Kombination des Filters mit einer Maske


Der Filter allein muss nicht die einzige Hilfe der Fotobearbeitung sein. Oftmals kann man das gefilterte Motiv mit einer Ebenenmaske in Photoshop gut fine-tunen. Legt man das Original und das gefilterte Bild übereinander, kann man eine gelungene Kombination aus Features des Originals und des Fractalius Bildes erzielen. Beispielsweise lassen sich Augen gut hervorheben, gerade bei Tieren oder Menschen als Motive gibt dies einen besonderen Touch.


Fazit


Der Filter ist eine schöne Anwendung für jeden Fotobegeisterten. Wenn man ihn gut einsetzt, kann er für Foto-Kunst und schöne Postergestaltungen super genutzt werden, weil das Resultat nun einmal nicht alltäglich ist. Der Filter bildet eine gute Basis für kreative Foto-Geschenke.

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