• Marco Wichert Fotografie

Foto-Shooting im Gothischen Haus

Zwar ist es schon eine Weile her seit meinem letzten Hotel / Gastronomie-Shooting, aber ich habe wieder einmal gemerkt, wie viel Spaß es mir macht, einfach meinem eigenen Fotoinstinkt zu folgen und schöne Bilder zu machen. Gemeinsam mit dem erfolgreichen Fotografen Olaf (@bart.spencer) hatte ich die Möglichkeit neues Bildmaterial für das Hotel "Travel Charme Gothisches Haus" zu produzieren. Zwar waren es anstrengende Tage inklusive Schlafmangel, aber im Endeffekt war ich mit dem Endresultat sehr zufrieden.



Vorbereitung ist das halbe Leben


Natürlich wurde das Shooting lange vorbereitet. Gemeinsam mit dem Hotel hatte ich mehrere Vorgespräche, um die Wünsche und Erwartungen des Hauses genau auszuloten. Aber in welche Richtung sollte es gehen im Bezug auf Bildsprache und Fotostil? Das bis dahin genutzte Material war schon etwas in die Jahre gekommen und somit musste etwas Neues her. Konsequenz: fundierte Recherche zu unterschiedlichen Bildstilen, ein Moodboard und ein Shootingplan mussten her.


Das Hotel hat zum Glück den Shootingplan mit den aufzunehmenden Fotomotiven angefertigt. Das hat die Vorbereitung wirklich sehr erleichtert. Ich habe mich in der Zwischenzeit auf die Bildrecherche begeben, nicht nur um selbst einen Einblick in die Bildstile zu erhalten, sondern auch Olaf einen Eindruck von den Wünschen des Hotels zu vermitteln. Als Experte war er natürlich gleich mit Feuer und Flamme dabei und konnte sich auf die Fotowünsche gut einstellen. Das Shooting konnte also kommen.


Tag 1: Rundgang, Re-Briefing und Nachtaufnahmen


Nach der Ankunft im Gothischen Haus ging es gleich zum Rundgang der zu fotografierenden Motive. Zusammen mit der Leitern für Eventverkauf und der Revenue Managerin haben wir die verschiedenen Fotomotive begutachtet und gleich diverse Szenarien in unseren Köpfen durchgespielt. Das hat das Shooting sehr gut vorangebracht, denn vor Ort ist es immer anders als in der theoretischen Vorbereitung. Meistens kommen viele Ideen auch spontan direkt an der Shooting Location.


Den ersten Abend haben wir bis spät in die Nacht dafür genutzt, ein paar erste Abendaufnahmen des Hauses und der Umgebung zu machen. Der Rathausplatz war, bis auf ein paar andere Fotobegeisterte, wie leer gefegt. Daher hatten wir ein paar gute Fotomöglichkeiten.



Tag 2: Frühstück, Team Spirit und Sonnenterrasse


Nachts spät ins Bett und morgens wieder früh raus. Das war die Divise des Tag Nr. 2. Immerhin musste das Frühstück im Restaurant fotografiert werden. Natürlich wollten wir die Gäste nicht stören, also mussten wir früher auf den Beinen sein. Sektfrühstück und morgendliches Ambiente wurden schnell eingefangen, bevor es zu den Eventräumlichkeiten ging. Hier wurden Workshopbilder aufgenommen und unsere Models waren mit Eifer und Spaß bei der Sache.


Die Sonnenterrasse ist ein Schmuckstück des Hauses. Hier kann man gern mal ein Meeting an der frischen Luft veranstalten, außerhalb des Tagungsraums. Wie geschaffen für kreative Workshops. Ich kann es nur empfehlen.



Tag 3: Marktplatz, Bohlenstube und Winkeller


Am dritten Tag ging es gleich weiter mit Außenaufnahmen am Tage und den "Winkeller". Letzterer ist wirklich ein Schmuckstück. Versteckt, aber recht groß und wie geschaffen für tolle Events. Am Abend ging es dann auch gleich weiter in die Bohlenstube, das Fine-Dining Restaurant der Stuben. Es wurde eine feierliche Tafel eingedeckt mit sehr viel Liebe zum Detail. Es war wirklich schön anzusehen und es sind schöne Bilder entstanden.



Tag 4: Outdoor mit der Drohne


Der letzte Tag begann für mich bereits um 4:30 morgens. Immerhin war es August und die Sonne geht auch entsprechend früh auf. Mithilfe der App "Sun Surveyor" konnte ich mich gut vorbereiten. Also ging es schnell ins Auto und ab auf den nächstbesten Hügel, den ich mir am Vortag schon ausgesucht hatte. Trotz Vorbereitung war ich leider etwas zu früh oben - ich habe wohl meinen kleinen Bleifuß unterschätzt. Im Endeffekt stand ich in Lederjacke auf der zugigen Erhebung, wartend auf den Sonnenaufgang. Kleiner Tipp: mit den Zehen wackeln hilft, um sich warm zu halten. Umso schöner war es, als die Sonne sich endlich blicken ließ.



Danach ging es kurz zurück ins Hotel und wenig später zurück nach Berlin. Alles im allem war es ein sehr schönes Shooting mit tollen Models und einter tollen Vorbereitung. Die Fertigstellung der Bilder hat umso mehr Spaß gemacht.

Fazit


Es war wieder sehr schön, nach einiger Zeit mal wieder ein Fotoshooting in einem Hotel durchzuführen. Die Vorbereitung war klasse und ich konnte meinem Instinkt folgen und meinem Fotoshil treu bleiben. Außerdem war es wieder eine schöne Übung, die mit positivem Feedback aus dem Haus belohnt wurde.

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