• Marco Wichert Fotografie

Die Azoren - ein Paradies für Fotografen

Seit einiger Zeit hat es mich gekribbelt mal auf die Azoren zu fliegen. Wenn man sich die Bilder im Internet anschaut, dann kann man natürlich nur Lust bekommen, auch selbst ein paar Bilder zu machen. Gesagt, getan - im August ging es mit Urlaubserwartungen und Vorfreude nach Sao Miguel, der grünen Hauptinsel des gesamten Atolls.


Lagoa do Fogo

Die Insel ist wirklich sehr sehr schön. So viele grüne Flächen und so viele Kühe sieht man selten auf einem Fleck. Auch wenn das Wetter wider Erwarten nicht so sonnig war, gab es den einen oder anderen Moment, wo die Kamera schnell gezückt wurde. Zum Glück hatten wir auch für den Großteil unseres Urlaubs auch einen Mietwagen, sodass wir die verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Foto Hotspots schnell erreichen konnten. Die Insel ist zwar nicht wirklich groß, aber bietet wirklich sehr viele schöne Plätze.


Tipp Nr. 1: nicht auf die Wetter App vertrauen. Die Inseln liegen mitten im Atlantik und das Wetter kann hier stündlich wechseln ohne große Vorwarnung.


Tipp Nr. 2: unbedingt lange im Vorfeld einen Mietwagen besorgen, am besten über das Reisebüro. Mietwagen sind dort auf der Insel sehr begehrt und schon am Flughafen sind die Menschenschlangen vor den Ständen der Anbieter sehr sehr lang. Ohne Mietwagen geht hier nichts.


Sete Cidades - der bekannteste Hotspot


Sete Cidades ist der Krater und der darin befindliche Ort, welcher direkt an zwei Kraterseen grenzt. Schon am Kraterrand hat man bei gutem Wetter einen wundervollen Blick auf beide Seen und den angrenzenden Lagoa do Santiago. Im Krater und dessen Umgebung gibt es viele Wandermöglichkeiten und Foto Hotspots zu entdecken. Auch wenn die Insel noch nicht stark vom Tourismus überlaufen ist, so haben sich die Einwohner schon auf Touristen eingestellt.


Sete Cidades

Daher gibt es auch bereits gekennzeichnete Aussichtsplattformen für Fotobegeisterte. Wenn man Pech hat, liegt der Krater allerdings unter einer Wolkendecke, sodass die Aussicht nicht wirklich gut ist. Hier muss man wohl Glück haben oder mehrere Anläufe ausprobieren, wenn man ein schönes Bild haben möchte. Wer in der Nähe wohnt, sollte den Berg genau im Auge behalten und in den Startlöchern stehen, denn die Wolken ziehen dort schnell vorbei.


Lagoa do Fogo - ein schöner See im Zentrum


Der Lagoa do Fogo ist ebenfalls ein sehr schöner Kratersee im Zentrum der Insel und recht schnell zu erreichen, sofern man ein Auto hat. Nach zahlreichen Serpentinen und Fahren im 2. Gang, gelangt man an zwei schöne Aussichtsplattformen. Die erste Plattform befindet sich auf dem Gipfel des Kraterrandes, von dem man den ganzen See und die Insel betrachten kann. Die zweite Plattform liegt etwas weiter unten und näher am See. Auch hier hat man einen sehr schönen Ausblick auf das Gewässer.


Lagoa do Fogo von der Plattform 2

Tipp Nr. 3: Den Berg immer im Auge behalten, denn auch hier sind die Wolken schnell da und wieder weg. Am besten investiert man darin einmal früh aufzustehen und so die Dämmerung ohne Wolken auszunutzen. Die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg ist recht hoch. Wenn man sich allerdings auf dem Gipfel in einer Wolkendecke wiederfindet, sollte man sich natürlich nicht demotiveren lassen, und die niedere Plattform besuchen. Weiter unten kann die Wolkendecke schon ganz anders sein, wie im oberen Bild.


Lagoa do Furnas - heiße Quellen inmitten des Kraters


Wer eine empfindliche Nase hat, sollte diesen Kratersee mit Vorsicht genießen. Denn hier gibt es viele heiße Schwefelquellen, die verschiedene Restaurants in der Nähe auch zum Langzeitkochen verwenden. Ökologisch nachhaltig und effektiv. Wer zu den heißen Quellen fahren möchte, zahlt einen Eintritt von 50 Cent und kann dort auf dem befestigten Parkplatz sein Auto abstellen. Vorsicht vor den Quellen und sogar vor den kleinen Pfützen, denn das Wasser ist kochend heiß. Zum Glück ist aber alles gut ausgeschildert, wo es gefährlich warm ist.



Ansonsten ist der Kratersee wirklich sehr schön. Im Gegensatz zu den beiden anderen Kratern kann man hier ein Tretboot borgen und den See erkunden. Die beiden anderen Seen sind Naturschutzgebiete und daher ist das Baden dort nicht gestattet. Zum Glück hatten wir dort etwas Glück und die Sonne konnte sich kurz durchringen uns ein paar Sonnenstrahlen für gute Fotos zu schicken.

Fazit: Die Azoren sind definitiv ein wunderbarer Ort zum Verweilen und für fotobegeisterte Urlauber. Wenn das Wetter mal nicht mitspielt, hat die Insel auch andere Attraktionen zu bieten, wie bspw. schöne kleine Dörfchen. Für Drohnenflüge ist es ein wenig komplizierter. Dazu gibt es allerdings bald einen anderen Beitrag.



Ich kann diesen Ort absolut empfehlen. Besonders schön ist das Hotel, das wir uns gegönnt haben. https://calourahotel.com/index.php/de/das-hotel .


Hier haben wir uns nicht nur pudelwohl gefühlt, sondern uns wurde auch eine sehr gute App für die Azoren empfohlen: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.pt.ata&hl=de

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